| Notizen |
- 22.04.1899 Fahnenjunker
16.10.1899 Fähnrich
18.08.1900 Leutnant (Pat. v. 30.01.1900)
18.10.1909 Oberleutnant
18.10.1913 Hauptmann
01.09.1922 Major
01.03.1928 Oberstleutnant
01.02.1931 Oberst
01.09.1934 Oberst (L) (Pat. v. 01.08.1933)
05.03.1935 Oberst (E)
01.06.1941 Generalmajor
01.03.1944 Generalleutnant
Eltern: Maximilian Franz Hubert Freiherr Raitz von Frentz (* 30.06.1837 Gerrath, † 31.12.1897 Köln) & Sophie geb. Druckenmüller (*22.07.1846 Trier, † 06.10.1920 Düsseldorf)
22.04.1899 Eintritt in das 2. Westfälische Feld-Artillerie-Regiment Nr. 22, Münster
18.08.1900 im Bergischen Feld-Artillerie-Regiment Nr. 59, Köln-Riehl
01.10.1904 - 00.00.1906 kommandiert zur Vereinigten Artillerie- und Ingenieurschule, Berlin-Charlottenburg
00.00.1907 Adjutant der I. Abteilung des Feld-Artillerie-Regiments Nr. 59
02.08.1914 Chef der 1. Batterie im 1. Ober-Elsässichen Reserve-Feld-Artillerie-Regiment Nr. 15
26.08.1914 - 00.11.1918 Führer der I. Abteilung des Reserve-Feld-Artillerie-Regiment Nr. 15
01.02.1919 Batterie-Chef der Bergischen Infanterie-Geschütz-Batterie im Freikorps Münsterland
01.10.1919 Batterie-Chef im leichten Reichswehr-Artillerie-Regiment 7 der Reichswehr-Brigade 7 , Münster
01.10.1920 im Stab des 6. (Preußischen) Artillerie-Regiments, Minden
02.04.1921 Chef der 4. Batterie des 6. (Preußischen) Artillerie-Regiments, Minden
02.08.1922 Kommandant des Hauptquartiers im Stab des Gruppenkommandos 2, Kassel
01.04.1924 kommandiert zur 6. (Preußischen) Kraftfahrabteilung, Münster
01.10.1924 Chef der 3. Kompanie der 6. (Preußischen) Kraftfahrabteilung, Münster
01.04.1924 kommandiert zur 3. Kraftfahrabteilung, Berlin-Lankwitz
01.01.1926 Kommandeur der 4. Kraftfahrabteilung, Dresden
01.10.1929 Höherer Kraftfahr-Offizier im Stab des Gruppenkommandos 2, Kassel
31.01.1932 Abschied
01.09.1934 als Höherer Kraftfahr-Offizier im Stab des VI. Armee-Korps, Münster, wieder angestellt
05.03.1935 zu den Ergänzungsoffizieren überführt
26.08.1939 Armee-Kraftfahr-Offizier 5. Armee
13.10.1939 Armee-Kraftfahr-Offizier beim Grenzschutz-Abschnittskommando Mitte (Umgliederung)
04.11.1939 Armee-Kraftfahr-Offizier im Stab der 18. Armee
01.06.1941 zu den aktiven Truppenoffizieren überführt
01.11.1942 Chef des Wehrmachtkraftfahrwesens West beim Chef WKW (Chef des Wehrmachtkraftfahrwesens)
15.01.1944 Führerreserve (Wehrkreis VI)
30.04.1944 Abschied
Unverheiratet.
EK I mit Spange
Maximilian Freiherr Raitz von Frentz war der Sohn von Maximilian Franz Hubert Freiherr Raitz von Frentz und dessen Ehefrau Sophie, geborene Druckenmüller. Am 22. April 1899 trat er als Fahnenjunker in die Königlich Preußische Armee ein. Er kam dabei zum 2. Westfälische Feld-Artillerie-Regiment Nr. 22 in Münster. Am 16. Oktober 1899 wurde er in diesem zum Fähnrich befördert. Am 18. August 1900 wurde er zum Leutnant befördert. Sein Patent wurde dabei auf den 30. Januar 1900 datiert. Als Leutnant wurde er vom 2. Westfälisches Feldartillerie-Regiment Nr. 22 in das Bergisches Feldartillerie-Regiment Nr. 59 in Köln-Riehl versetzt. Dort wurde er anfangs als Batterieoffizier in der 3. Batterie in Köln eingesetzt. 1902 gehörte er als Batterieoffizier zur 6. Batterie seines Regiments. Im Herbst 1903 wurde er dann in die 5. Batterie vom Bergisches Feld-Artillerie-Regiment Nr. 59 versetzt. Zwischen dem 1. Oktober 1904 und 1906 war er zur vereinigten Artillerie- und Ingenieurschule in Berlin-Charlottenburg kommandiert. Im Frühjahr 1907 gehörte er dann zur 2. Batterie vom Bergisches Feld-Artillerie-Regiment Nr. 59. Im Herbst 1907 wurde er als Nachfolger von Leutnant von Moers zum Adjutant der I. Abteilung vom Bergisches Feld-Artillerie-Regiment Nr. 59 in Köln ernannt. Am 18. Oktober 1909 folgte in der Funktion als Abteilungsadjutant auch seine Beförderung zum Oberleutnant. Im Herbst 1910 wurde er durch Oberleutnant Wintersbach als Adjutant der I. Abteilung abgelöst. Dafür wurde er jetzt als Batterieoffizier wieder in die 6. Batterie seines Regiments versetzt. Im Frühjahr 1912 gehörte er dann als Batterieoffizier zur 3. Batterie vom Bergisches Feld-Artillerie-Regiment Nr. 59 in Köln. Im Frühjahr 1913 war er dann wieder bei der 2. Batterie im Einsatz. Am 18. Oktober 1913 wurde er bei dieser Batterie auch zum Hauptmann befördert. Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges am 2. August 1914 wurde er als solcher zum Chef der 1. Batterie im 1. Ober-Elsässischen Reserve-Feld-Artillerie-Regiment Nr. 15 ernannt. Ab dem 26. August 1914 war er Führer der I. Abteilung dieses Regiments, die er bis Kriegsende führte. Ab dem 1. Februar 1919 wurde er als Batterie-Chef in der Bergischen Infanterie-Geschütz-Batterie im Freikorps Münsterland eingesetzt. Am 1. Oktober 1919 wurde er als Hauptmann in das Reichsheer übernommen. Er kam jetzt als Batteriechef zum leichten Reichswehr-Artillerie-Regiment 7 der Reichswehr-Brigade 7. Beim 200.000 Mann Heer der Reichswehr im Frühjahr 1920 gehörte er dann noch immer zu dieser Einheit. Bei der Bildung des 100.000 Mann Heeres der Reichswehr wurde er in das 6. (Preußisches) Artillerie-Regiment übernommen. Er gehörte dabei zum Stab der II. Abteilung in Minden. Am 2. April 1921 wurde er dann zum Chef der 4. Batterie vom 6. (Preuß.) Artillerie-Regiment ernannt. Am 2. August 1922 wurde er zum Kommandant des Hauptquartiers im Stab vom Gruppenkommando 2 in Kassel ernannt. Dort erfolgte am 1. September 1922 auch seine Beförderung zum Major. Am 1. April 1924 wurde er zum Kommandant von Münster versetzt. Von dort wurde er zur 6. (Preußische) Kraftfahr-Abteilung ebenfalls in Münster kommandiert. Am 1. Oktober 1925 wurde er zur 3. (Preuß.) Kraftfahr-Abteilung nach Berlin-Lankwitz kommandiert. Am 1. Januar 1926 wurde er zum Kommandeur der 4. Kraftfahr-Abteilung in Dresden ernannt. Am 1. März 1928 wurde er zum Oberstleutnant befördert. Am 1. Oktober 1929 folgte seine Versetzung in den Stab vom Gruppenkommando 2 nach Kassel. Dort wurde er jetzt als Höherer Kraftfahr-Offizier eingesetzt. Am 1. Februar 1931 wurde er als solcher zum Oberst befördert. Am 31. Januar 1932 wurde er aus dem aktiven Dienst der Reichswehr verabschiedet.
Am 1. September 1934 wurde Maximilian Freiherr Raitz von Frentz als Oberst a.D. (L)* beim Stab der 6. Division der Reichswehr angestellt. Sein Rangdienstalter wurde dabei auf den 1. August 1933 festgelegt. Er wurde wieder als als Höherer Kraftfahr-Offizier verwendet. Während der Erweiterung der Reichswehr zur Wehrmacht wurde er am 15. März 1935 als Oberst (E) in das Ergänzungsoffizierskorps übernommen. Nach der Enttarnung der Verbände wurde er mehrere Jahre als Höherer Kraftfahr-Offizier beim Generalkommando VI. Armeekorps in Münster eingesetzt. Bei Beginn der Mobilmachung für den 2. Weltkrieg Ende August 1939 wurde er in den Stab der 5. Armee versetzt. Dort wurde er dann als Armee-Kraftfahr-Offizier (A.O.Kraft) 5. Armee verwendet. Am 13. Oktober 1939 folgte seine Versetzung in den Stab des Grenz-Abschnitts-Kommandos Mitte. Auch dort wurde er wieder als Armee-Kraftfahr-Offizier (A.O.Kraft) eingesetzt. Ab dem 5. November 1939 wurde er dann als Armee-Kraftfahr-Offizier (A.O.Kraft) in den Stab vom Oberkommando der 18. Armee versetzt. Am 1. Juni 1941 wurde er hier zum Generalmajor befördert. Am 1. November 1942 folgte seine Versetzung in das Oberkommando der Wehrmacht (OKW). Dort wurde er jetzt zum Chef des Wehrmacht-Kraftfahrwesens West beim Chef des Wehrmachtkraftfahrwesens (Chef WKW) ernannt. Am 15. Januar 1944 wurde er dann in die Führerreserve versetzt und dem Wehrkreis VI zugeteilt. Am 1. März 1944 wurde er zum Generalleutnant befördert. Am 30. April 1944 wurde der Unverheiratete aus dem Militärdienst verabschiedet.
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